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Schaubinder im Bereich Fliegenfischen

Unsere Schaubinder am Fishing Festival 2019

Egal ob noch interessierter Anfänger oder bereits Profi, wenn man diesen Fliegenbindern über die Schulter schaut, kann jeder noch was lernen oder sich im Gesprächen wertvolle Infos zum Thema holen!

Jan Kubala

Jan Kubala fischt seit seiner Kindheit. Vorwiegend mit der Trockenfliege oder Nymphe auf Äschen und Forellen in Mitteleuropa, aber auch die Lachsflüsse Norwegens und das Fliegenfischen in der Karibik gehören zu seinen Lieblingsdestinationen.

Zu seinen Spezialitäten gehört das European-Style-Nymphing, dass er durch die Teilnahme an Turnieren perfektionieren konnte. Mittlerweile fischt er in der 1. Tschechischen Liga.  Das Fliegenbinden gehört fast genau solange zu seiner großen Leidenschaft. Seit 11 Jahren bindet Jan seine eigenen Fliegen. Vorwiegend Trockenfliegen und Nymphen aber auch Forellen- und Huchenstreamer gehören in sein Repertoire. Die meiste Zeit widmet er dem Binden von (Competition) Nymphen und CDC Trockenfliegen.

Franz Schwabegger

Ende 1980 begann ich mit dem Fliegenbinden. Fliegenbinden wurde für mich zur Passion.  Ich versuche je nach Situation, am Wasser, das passende Insekt auf Haken zu binden, um erfolgreich einen Fisch zum Anbiss zu verleiten. In all den Jahren habe ich mir ein umfassendes Wissen über die Entomologie angeeignet, das mir hilft, am Fischwasser das passende Fliegenmuster einzusetzen.

Andreas Löfflmann

Ich bin bis zur Messe 56 Jahre - ich arbeite als Werkzeugmachermeister in einem Betrieb der Verschlüsse für die Lebensmittelindustrie herstellt.  Ich betreibe das Fliegenbinden (und natürlich Fliegenfischen) mittlerweile seit ca. 35 Jahren - rein aus Hobby - normalerweise verkaufe ich die von mir gebundenen Fliegen nicht. Ab und an wird mal ein verschenkt. Während der Messe möchte ich bevorzugt mit Rehhaar binden ( Sedges, no Hackle-Duns, usw.)

Karl Flick

Aufgewachsen bin ich in Enns/ Österreich unmittelbar neben gleichnamigen Alpen-Fluss. Mein Vater nahm mich schon mit 3 Jahren zum Fischen mit. Jedoch fischte mein Vater überwiegend mit einer „Daubel“ und mit dem Blinker auf Hechte.
Zum Fliegenfischen kam ich erst Jahre später, als Wolfgang Fabisch einen Kurs in Passau abhielt. Dabei fing ich, oder besser gesagt der Fisch hakte sich selbst, eine herrliche Äsche von ca. 35 cm. Von da an war ich mit dem Fliegenfischervirus infisziert.
Zum Fliegenbinden kam ich einige Jahre später durch einen Kollegen, welcher ebenfalls Fliegenfischer war und sich seine Fliegen selbst band. Vom Binden fasziniert, fuhr ich des Öfteren zu Hartmuth Glowa nach Pocking, welcher mir die Grundkenntnisse beibrachte.

Nachdem ich 2005 bei einem Fischerausflug an die Gmundner Traun in das Geschäft von Erhard Loidl und Walter Reisinger kam, meldete ich mich bei Walter zu diversen Bindekursen an. Danach fuhr ich zirka 2 Jahre zu den von Walter abgehaltenen Bindetreffen bei denen, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, unter seiner Anleitung meist 3 bis 4 Fliegen gebunden wurden und uns Walter so manchen Trick verriet. Ab und zu nehme ich an diversen Bindewettbewerben teil, wobei schon etliche meiner Fliegen prämiert wurden.

Sehr gerne binde ich Fliegen  mit geknüpften Körper, welche ich gerne als Präsent an gute Freunde, meist zu Weihnacht oder Geburtstagen, verschenke.

Meine fischereilichen Tätigkeiten beschränken sich vorwiegend auf den Österreichisch-Bayerischen Raum.  Die Ilz nähe Passau, ist mein Heimatrevier wo ich auch eine Jahreskarte habe und am liebsten mit der Trockenfliege den Bachforellen und meinem Lieblingsfisch der Äsche nachstelle.  Gerne fahre ich in die Steyr, Alm, Gmundner Traun um dort schöne  Farios zu fangen.