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Unsere Schaubinder am Fishing Festival 2019

Egal ob noch interessierter Anfänger oder bereits Profi, wenn man diesen Fliegenbindern über die Schulter schaut, kann jeder noch was lernen oder sich im Gesprächen wertvolle Infos zum Thema holen!


Franz Xaver Ortner

Nach ersten Kontakten als Dreikäsehoch mit dem Fliegenfischen an der Mühlheimer Ache, an der amerikanische Besatzungssoldaten ihre Ruten schwangen und ihre gefangenen Fische von uns Dreikäsehochs an Ufer bringen ließen, und den einige Jahre später für halbwüchsige Buben unvermeidlichen illegalen Fischereiaktionen, versank die Fischerei in der Vergessenheit, zumal es mit zunehmendem Alter galt, statt langen Fischen, langbeinigen Mädchen nachzustellen.

Erst 1975, mit dem Einstieg in die damals sehr begehrte Zeitungsnachtschicht (Zaster, Zaster) und damit verbundener vermehrter Freizeit während des Tages, begann ich ernsthaft mit Jahreslizenz am Fuschlsee in Salzburg auf alles zu fischen, was Flossen trug. Nach dem Binden der ersten eigenen Saiblings- und Maränennymphen - für die Hegene an der Winkelpickerrute - ergaben sich die ersten Berührungspunkte mit dem Binden von Trockenfliegen und der Fliegenfischerei.

Seither mit Leib und Seele bei der Sache, alles prüfend, was sich unter Umständen als Bindematerial eignen könnte. Zunehmend weitere Kreise führten mich an viele österreichische Fliegengewässer. Auf die Frage, wo ich überall fische, pflege ich mit der Standardantwort zu antworten: „Zwischen Mauritius und den Lofoten, überall, wo´s geht.“

Jan Kubala

Jan Kubala fischt seit seiner Kindheit. Vorwiegend mit der Trockenfliege oder Nymphe auf Äschen und Forellen in Mitteleuropa, aber auch die Lachsflüsse Norwegens und das Fliegenfischen in der Karibik gehören zu seinen Lieblingsdestinationen.

Zu seinen Spezialitäten gehört das European-Style-Nymphing, dass er durch die Teilnahme an Turnieren perfektionieren konnte. Mittlerweile fischt er in der 1. Tschechischen Liga.  Das Fliegenbinden gehört fast genau solange zu seiner großen Leidenschaft. Seit 11 Jahren bindet Jan seine eigenen Fliegen. Vorwiegend Trockenfliegen und Nymphen aber auch Forellen- und Huchenstreamer gehören in sein Repertoire. Die meiste Zeit widmet er dem Binden von (Competition) Nymphen und CDC Trockenfliegen.

Franz Schwabegger

Ende 1980 begann ich mit dem Fliegenbinden. Fliegenbinden wurde für mich zur Passion.  Ich versuche je nach Situation, am Wasser, das passende Insekt auf Haken zu binden, um erfolgreich einen Fisch zum Anbiss zu verleiten. In all den Jahren habe ich mir ein umfassendes Wissen über die Entomologie angeeignet, das mir hilft, am Fischwasser das passende Fliegenmuster einzusetzen.

Karl Flick

Aufgewachsen bin ich in Enns/ Österreich unmittelbar neben gleichnamigen Alpen-Fluss. Mein Vater nahm mich schon mit 3 Jahren zum Fischen mit. Jedoch fischte mein Vater überwiegend mit einer „Daubel“ und mit dem Blinker auf Hechte.
Zum Fliegenfischen kam ich erst Jahre später, als Wolfgang Fabisch einen Kurs in Passau abhielt. Dabei fing ich, oder besser gesagt der Fisch hakte sich selbst, eine herrliche Äsche von ca. 35 cm. Von da an war ich mit dem Fliegenfischervirus infisziert.
Zum Fliegenbinden kam ich einige Jahre später durch einen Kollegen, welcher ebenfalls Fliegenfischer war und sich seine Fliegen selbst band. Vom Binden fasziniert, fuhr ich des Öfteren zu Hartmuth Glowa nach Pocking, welcher mir die Grundkenntnisse beibrachte.

Nachdem ich 2005 bei einem Fischerausflug an die Gmundner Traun in das Geschäft von Erhard Loidl und Walter Reisinger kam, meldete ich mich bei Walter zu diversen Bindekursen an. Danach fuhr ich zirka 2 Jahre zu den von Walter abgehaltenen Bindetreffen bei denen, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, unter seiner Anleitung meist 3 bis 4 Fliegen gebunden wurden und uns Walter so manchen Trick verriet. Ab und zu nehme ich an diversen Bindewettbewerben teil, wobei schon etliche meiner Fliegen prämiert wurden.

Sehr gerne binde ich Fliegen  mit geknüpften Körper, welche ich gerne als Präsent an gute Freunde, meist zu Weihnacht oder Geburtstagen, verschenke.

Meine fischereilichen Tätigkeiten beschränken sich vorwiegend auf den Österreichisch-Bayerischen Raum.  Die Ilz nähe Passau, ist mein Heimatrevier wo ich auch eine Jahreskarte habe und am liebsten mit der Trockenfliege den Bachforellen und meinem Lieblingsfisch der Äsche nachstelle.  Gerne fahre ich in die Steyr, Alm, Gmundner Traun um dort schöne  Farios zu fangen.

Kiss György

Ich bin Ungarischer Staatsbürger, seit 2011 lebe ich in Österreich. Im Jahr 1991 habe ich meine erste Fliege gebunden, es war eine große Maifliege für Kapfen (Schiedel).

Seit 2005 ich binde unterschiedliche Modelle. Seit ich in Österreich bin, binde ich speziell kleine Trockenfliegen aus CDC Federn, Trockenfliegen, Nymphen 2014. Auf meinem Bindestock entwickelte ich meine eigene Technik zum Binden. Mein Motto ist „Kleine Fliege so einfach!“ Hackengröße 18-20-22-24.